Aktuelles


Alte Geschichte: Sieger*innen der Herzen im Boule-Turnier des Historischen Seminars 2022

AHRC & DFG fördern Projekt Oxford / Mainz – Projekt „FAIR Epigraphy“

Die Arbeit mit digitalen Methoden und der Einsatz von digitalen Werkzeugen hat kreative Ansätze und innovative, ungewöhnliche Perspektiven und Interpretationen griechischer und römischer Geschichte, Wirtschaft und Kultur ermöglicht. Es existieren einige große (100.000+ Texte) und viele kleine epigraphische Datenbanken. Heute ist der Wunsch nach FAIR (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) Daten grundlegend für vernetzte Forschung zur Antiken Welt. Durch persönliche ‚Vernetzung‘ und die Anwendung von Linked Open Data und neuer Schnittstellentechnologie wird FAIR Epigraphy in der Lage sein, die Tools zu entwickeln und die Gemeinschaft zusammenzubringen, die nötig sind, um epigraphische Forschung im digitalen Zeitalter zu verändern. Unser kollaborativer Ansatz wird innovative Forschung nicht nur über epigraphische Daten, sondern auch darüber hinaus (wie bspw. zu archäologischen Daten) ermöglichen. Daher wollen wir (1) Standards (Vokabulare, Ontologie) konsolidieren; (2) Implementierungswerkzeuge entwickeln (Vokabular-, Ontologie-Hosting und -Publikation); (3) die verlinkten Open Data, die einzelne Projekte veröffentlichen, zugänglich machen (RDF/XML-Datenpublikation). Das Team, das von einer engagierten Gemeinschaft von Historikern, Philologen und Archäologen getragen wird, wird Beratung und Training anbieten, um die Anpassung an die vereinbarten Standards durch ältere, aktuelle und zukünftige Projekte zu ermöglichen. Wir werden technische und praktische Unterstützung, Best-Practice-Netzwerke und Trainingsmaterialien bereitstellen. Wir werden das Forschungspotenzial epigraphischer, verknüpfter Daten und deren Integration in das Datennetz durch Publikationen und innovative Forschung zur griechischen und römischen Geschichte, Kultur und Wirtschaft veranschaulichen.


DFG-Förderung für "Editionstools für eine digitale Epigraphik (EDEp)"

Das Vorhaben wird 3 Jahre lang die Möglichkeiten und Bedarfe digitaler Epigraphik erforschen, attraktive An­reize und exzellente Hilfsmittel zu deren Anwendung entwickeln und letztere in der im Rahmen des Projekts ins Leben gerufenen Ephemeris Epigraphica Electronica (EEE) an einem konkreten For­schungs­vorhaben im historischen Raum der Gallia Belgica einsetzen und damit in die aktuelle Forschung zur römischen Epigraphik in Deutschland innovativ einbinden. Editionen und For­schungs­erträge werden wesentliche Lücken der Erforschung römischer Quellen schließen. Die Arbeit nehmen wir am 1. Januar 2022 mit Epigraphik- und DH- Expertinnen und Experten aus Heidelberg (Francisca Feraudi-Gruenais, Frank Grieshaber), Hamburg (Pietro Liuzzo) und Mainz/Berlin (Marietta Horster) auf. Unterstützt werden wir vom internationalen epigraphy.info – Konsortium und werden eng mit dem Projekt Corpus Inscriptionum Latinarum der BBAW zusammenarbeiten.


KARPEIA - Mainzer Altertumswissenschaftliches Kolloquium für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler

Montag 16.05.2022
Aleksandar Milenković (Mainz)
Concepts of visual perception in early Greek philosophy

Montag 30.05.2022
Florian Groll (Mainz)
Sieg Macht Familie. Die militärische Repräsentation der Verwandten
des Augustus in Wort und Bild

Montag 27.06.2022
Francisco José Gómez Blanco (Mainz)
Das Leiden der Anderen. Gewalt und Selbstrepräsentation in römischen
Mosaiken mit Darstellungen aus dem Amphitheater

Das Programm finden Sie auch hier.


Numismatische Datenbank
Die Münzsammlung der Alten Geschichte kann ab sofort auch online durchsucht werden. Sie haben auch die Möglichkeit, Abbildungen der Münzen zu wissenschaftlichen Zwecken herunterzuladen. Die Datenbank finden Sie hier, Hinweise zur Benutzung hier.


Artikel zur Münzsammlung
Das JGU-Magazin hat die Münzsammlung der Alten Geschichte besucht. Einen Bericht finden Sie hier.