Münzsammlung

Zur Numismatischen Datenbank der Universität Mainz

Die Numismatische Datenbank verzeichnet alle an der JGU Mainz vorhandenen Münzen. Einen Leitfaden für die Benutzung der Datenbank finden Sie hier.

Digitalisierung der Münzsammlung im Rahmen des Numid-Verbundes. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2017.

Zur Homepage der numismatischen Sammlung bei den Universitätssammlungen

 

Aktuelle und vergangene numismatische Veranstaltungen:

Datum: 01. und 2. Juni 2017
Ort: Universität Mainz, Stadtarchiv Mainz und Universität Frankfurt
Numismatischer Workshop: "Römische Provinzprägung und städtische Identität".

Datum: Montag, 2. Mai 2016, 18 Uhr c.t.
Ort: Hörsaal P3, Philosophicum
Dr. Stefan Krmnicek (Tübingen): „Dicite, qui legitis“ – Zur kommunikativen Funktion kaiserzeitlicher Münzlegenden.

Datum: Montag, 27. April 2015, 18 Uhr c.t.
Ort: Hörsaal P2, Philosophicum
Prof. Dr. Fleur Kemmers (Frankfurt): Die Archäologie von Münzen: Möglichkeiten und Grenzen der Fundnumismatik.

Datum: Montag, 27. Mai 2013, 18 Uhr c.t.
Ort: Hörsaal P2, Philosophicum                       
Prof. Dr. Reinhard Wolters (Wien): Augustus und das Forum Romanum: Numismatische Perspektiven auf die bauliche Gestaltung und ihre ideologische Bedeutung.

Datum: Montag, 28. Januar 2013
Ort: Hörsaal P2, Philosophicum
Prof. Dr. Bruno Callegher (Triest): „Unfortunately… the coins could be identified“ – Chronological and economic issues in Kphar Nahum and Upper Galilee at the end of the 5th century CE.

 

 


 

Die numismatische Sammlung der Alten Geschichte gründet sich auf die Münzsammlung des ehemaligen Lehrstuhlinhabers Hans-Ulrich Instinsky (1907-1973). In den Jahren 1974 und 1984 konnte das Seminar für Alte Geschichte 368 Exemplare aus dessen privater Sammlung aufkaufen. Da die Privatsammlung alle antiken Epochen umfasste, konnte auf diese Weise ein für den Lehrbetrieb umfangreicher Überblick geboten werden. Die "Sammlung Instinsky" stellt somit den Grundstock der mittlerweile nahezu 1.000 Münzen umfassenden Münzsammlung dar, die einen Zeitrahmen vom 6. Jahrhundert v.Chr. bis zum 6. Jahrhundert n.Chr. umspannt.

Der Schwerpunkt liegt zwar vor allem auf den Münzen des Prinzipats, jedoch sind auch die Münzen der griechischen Poleis und des Hellenismus ebenso stark vertreten wie Münzen der römischen Republik und der Spätantike. Die Sammlung kann außerdem auch einige wenige Münzen des Perserreichs oder jüdische Exemplare ihr Eigen nennen sowie einige Fälschungen aus der italienischen Renaissance, die von Giovanni Cavino in Padova geprägt wurden.

Die Exemplare der Sammlung werden regelmäßig in die Lehre der Alten Geschichte eingebunden, in die regulären Seminare sowie in spezifische numismatische Übungen.

 


 

Das JGU-Magazin hat die Münzsammlung besucht. Den aus dem Besuch entstandenen Artikel können Sie hier lesen.

 

Einblicke in die Münzsammlung bietet auch die von Studierenden gestaltete Ausstellung: "First Ladies".